Modernen Bildungskonzepte verstehen Schule als einen Ort des Lernens, an dem unterschiedliche Ansprüche, Erwartungen, biografische Erfahrungen und kulturelle Differenzen verhandelt werden. Ausgehend von der Würde und den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen wünschen wir, die am Schulleben des Mentora Gymnasiums Beteiligten, uns eine Schulatmosphäre, in der sich gutes menschliches Miteinander bei der gemeinsamen Arbeit entwickelt und wir unseren schulischen Lebensraum durch Tolereanz und Verantwortung des Einzelnen für sich und für die Gemeinschaft täglich neu prägen.
In diesem Sinne möchten wir die Schulordnung des Mentora Gymnasiums, mit ihren Regeln und Verhaltensnormen im Rahmen des Schulgesetzes formulieren.

Regeln und Verhaltensnormen

  • Störende, belästigende oder gefährliche Handlungen müssen unterbleiben. Das Mitbringen von Waffen aller Art ist auf dem gesamten Schulgelände und bei allen schulischen Veranstaltungen verboten.
  • Nicht geduldet werden aggressive, beleidigende, Gewaltverherrlichende, radikale, rassistische, diskriminierende, sexistische und anderweitig anstößige Äußerungen. Sie werden nach den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit unter Beachtung der schulinternen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen geahndet.
  • Wenn bekannt wird, dass Schüler*innen Drogen/Alkohol aller Art konsumieren, mit Drogen/Alkohol handeln, sie erwerben oder besitzen, ist die Schule zum Eingreifen verpflichtet.
  • Auf dem gesamten Schulgelände ist das Rauchen nicht gestattet.
  • Jeder sollte sich verantwortlich fühlen, das Schulgelände sauber zu halten. Für Abfälle sind genügend Behälter aufgestellt.
  • Während des Unterrichts sind Handys und elektronische Aufnahme- und Wiedergabegeräte der Schüler*innen ausgeschaltet und in der Tasche zur verwahren, sofern deren Nutzung nicht ausdrücklich durch die unterrichtende Lehrkraft zugelassen ist.
  • Jegliche Ton- und Bildaufnahmen sind, soweit keine Genehmigung vorliegt, auf dem Schulgelände verboten. Werden Personen heimlich fotografiert oder gefilmt, so stellt dies einen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Abgebildeten und damit eine Rechtsverletzung dar.
  • Ist das Handy bei Leistungsüberprüfungen eingeschaltet, gilt dies als Täuschungsversuch.
  • Das Essen und das Kaugummikauen sind während der Unterrichtszeit grundsätzlich nicht gestattet.
  • Das Trinken während der Unterrichtszeit ist, sofern es nicht zu einer Störung des Unterrichts führt oder die Lehrkraft anders entscheidet, gestattet.
  • Wir erwarten von jeder Schülerin und jedem Schüler, dass das gemeinsame Eigentum (Bücher, Geräte, Mobiliar, Gebäude) sorgfältig behandelt wird. Bei mutwilligen oder grob fahrlässigen Beschädigungen und Zerstörungen müssen sie selber oder die Erziehungsberechtigten Schadenersatz leisten. Schäden an schulischem Eigentum sind der Schulleitung unverzüglich zu melden.
  • Auftretende Konflikte sollen von den Beteiligten einvernehmlich gelöst werden. Kommt es zu Konflikten mit einer Lehrkraft, so bieten sich Gespräche mit der betreffenden Person, der Klassenleitung und den Schüler*innen an. Sollten die Konflikte hier nicht beigelegt werden können, so kann die Schulleitung um Vermittlung gebeten werden.
  • Wegen der bestehenden Aufsichtspflicht dürfen Schüler*innen der Klassen 7-10 während der regulären Schulzeit das Schulgelände grundsätzlich nicht verlassen – es sei denn, es gibt dafür eine Einverständnierklärung der Eltern.
  • Fahrräder müssen auf der dafür vorgesehenen Fläche abgestellt werden. Die Schule haftet nicht für Diebstähle und Beschädigungen an Fahrrädern und Zubehör sowie für mitgebrachte Gegenstände aller Art.
  • Die Labor- und Nutzungsordnungen der einzelnen Fachbereiche sind Bestandteile dieser Schulordnung.

Fehlzeiten

  • Fehlen Schüler*innen wegen Krankheit oder aus anderen unvorhersehbaren Gründen, muss das Sekretariat unverzüglich benachrichtigt werden. Mit Rückkehr in die Schule bzw. spätestens am dritten Tag wird dem Sekretariat ein schriftliches Entschuldigungsschreiben vorgelegt. Spätere Entschuldigungsschreiben werden grundsätzlich nicht mehr angenommen.
  • Volljährige Schüler*innen sind verpflichtet, auf Verlangen der Klassenleitung Nachweise über den Grund ihres Fehlens zu erbringen (Atteste, Bescheinigungen). Bei anstehenden Klausuren muss die Schule bis 08:00 Uhr von dem Fehlen benachrichtigt und das ärztliche Attest bzw. die Bescheinigung spätestens am dritten Fehltag im Sekretariat vorgelegt werden.
  • Wenn Schüler*innen den Unterricht wegen Krankheit vorzeitig verlassen möchte, meldet sie oder er sich bei einer Lehrkraft (möglichst der Klassenleitung) und begibt sich anschließend in das Sekretariat, wo das Weitere veranlasst wird.

Beurlaubungen

  • Anträge auf Beurlaubung müssen schriftlich, im Voraus und mit einer Begründung eingereicht werden.
  • Über Anträge bis zu drei Tagen entscheidet die Klassenleitung, über längere Beurlaubungen sowie Beurlaubungen unmittelbar vor oder nach den Ferien entscheidet die Schulleitung in Absprache mit der Klassenleitung.