Individuelle Förderung

Je heterogener die Klassen sind, desto mehr muss sich der Unterricht ändern, wenn man allen Schüler*innen gerecht werden will. Die Voraussetzung, um Schüler*innen die bestmöglichen Zukunftschancen zu eröffnen, ist die individuelle Förderung entsprechend ihren Begabungen und Möglichkeiten. In diesem Sinne, dient die individuelle Förderung an unserem Gymnasium der Chancengleichheit, d.h. Schüler*innen die Chance zu geben, ihr motorisches, intellektuelles, emotionales und soziales Potential umfassend zu entwickeln und sie dabei durch geeignete Maßnahmen im Unterricht und in den Ganztagsaktivitäten zu unterstützen.

Grundsätze der individuellen Förderung an unserem Gymnasium:

  • vielfältige Leistungsdimensionen
  • als Angebot verstanden
  • von der Lehrkraft her gedacht
  • auf ein normatives Ziel orientiert: umfassende, optimale Entwicklung

Differenzierung

Differenzierung ist der Begriff für die organisatorischen und methodisch-didaktischen fördernden Maßnahmen, mit denen wir auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen der einzelnen Schüler*innen an unserem Gymnasium reagieren. Der Unterricht berücksichtigt dementsprechend individuell verschiedene Lernvoraussetzungen und Lerndispositionen, z.B.Interesse und Motivation; Leistungsvermögen sowie Grad der Selbständigkeit und passt Lernarrangements und Aufgaben daran an, z. B. durch differenzierte Gestaltung von:

  • Lerninhalten
  • Lernwegen
  • Arbeitsmenge
  • Lerntempo
  • Lernhilfen
  • Sozialformen
  • Lernorten

Grundsätze des individualisierten Lernens an unserem Gymnasium:

  • Lernen ist ein je individueller Konstruktionsprozess von Wissen, der auf je individuellen Wegen verläuft.
  • Individualisierter Unterricht berücksichtigt die individuellen Voraussetzungen und Bedingungen erfolgreichen Lernens und passt Aufgaben an.
  • Unterrichtsarrangements/Aufgaben müssen das Gebot der Passung erfüllen.
  • Selbständigkeit des Lerners ist das Ziel, muss aber nicht zwingend immer die passende Lernform sein.